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Pharmakologisch zu wirksam für den Freiverkauf - Hanfpassion stellt den Handel mit CBD-Produkten ein

Cannabidiol (CBD), ein nicht psychoaktives Terpenphenol der Hanfpflanze Cannabis sativa, gilt in Deutschland bereits seit dem 1. Oktober 2016 Kraft einer Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (Anlage 1 AMMV)1 als verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Grund hierfür sind die zahlreichen pharmakologischen Wirkmechanismen, die CBD nachweislich besitzt.2 Anders als sein Gegenspieler Tetrahydrocannabinol (THC) sind CBD, seine Derivate und Zubereitungen jedoch nicht als Betäubungsmittel klassifiziert und können daher unkompliziert von jedem Arzt verordnet werden.
Hinsichtlich der Legalität von CBD-Zubereitungen die nicht zur arzneilichen Verwendung dienen (z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika) herrschte bislang Unklarheit unter Händlern und Verbrauchern. Die eingehende Prüfung durch unsere Anwälte ergab, dass Cannabis-Extrakte, bei denen der Gehalt an CBD höher ist als im Ausgangssubstrat, in einem Lebensmittel derzeit definitiv nicht verkehrsfähig sind. Da Arzneidrogen auch über die Haut aufgenommen werden können, gilt die Verschreibungspflicht auch bei der topischen Anwendung.